Sachsen lenkt ein beim Thema Hochwasserschutz

Vollkommen überraschend lenkte heute die Sächsische Landesregierung zum Thema „vorbeugender Hochwasserschutz“ ein.

Aus einem internen Papier (das uns leider noch nicht vorliegt) geht hervor, dass die Strategie zur Entwicklung der elbischen Flutgebiete noch einmal gründlich überdacht werden soll. So stieß das Sächsische Umweltministerium vor kurzem auf das weitgehend noch unbekannte „Gesetz zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes“ (Hochwasserschutzgesetz) und plant aus diesem Grund eine Pressekonferenz in der kommenden Woche.

Das Sächsische Finanzministerium ist bereits beauftragt worden, eine Kosten-Nutzen-Rechnung vorzunehmen. Es wird vermutet, dass die Folgekosten von Schäden und Schadenersatzforderungen von Immobilienanlegern in Flutgebietsneubauten die sächsischen Kassen in den kommenden Jahren mit zweistelligen Milliardenbeträgen belasten könnten. Dem will Sachsen wirkungsvoll vorbeugen. So seien Investitionen in Entsiegelung und die strengere Auslegung der ausgeschriebenen Flutgebiete eine Investition in die Zukunft des Freistaates, die zudem Flora und Fauna zugute kämen. Wohnhäuser in Flutgebieten zu bauen sei nicht mehr zeitgemäß, das habe man nun erkannt. Man stehe zu dieser Fehleinschätzung, und will nun alles dafür tun, diese zu korrigieren.

Der Elberadweg soll in diesem Zuge stärker als bisher als innerstädtische Radverkehrsachse und überregionale Ausflugsstrecke beworben und ausgebaut werden.

Na dann Prost! 😉