Wie geht es jetzt weiter ?

Die Möglichkeit zur Stellungnahme zum B-Plan 357b ist am vergangenen Freitag ausgelaufen. Nicht ganz stressfrei: selbst die Medien berichtete über die „Täuschungsversuche“ der Stadtverwaltung (DNN, 25.7.2013).
Über 200 Mitmenschen beteiligten sich mit einer Einreichung ihrer Bedenken und Gedanken am Verfahren.
Wir dürfen gespannt sein, wie und wann uns die Ergebnisse zugänglich sein werden.
Viele der Kritikpunkte kennen wir ja bereits aus der Bürger-Frage-Stunde, die am 18.7.2013 im Alten Schlachthof stattfand. Mitschnitt und Niederschrift zur Veranstaltung findet Ihr hier.

Parallel zu den Einwohner_innen von Dresden hatten auch die Behörden und Ministerien Gelegenheit, zu 357b Stellung zu beziehen.
Nachdem die Landestalsperrenverwaltung ihre Ablehnung des Projekts kundgetan hat, zeigt sich nun auch die Landesdirektion Sachsen als not amused hinsichtlich Dresdens Plänen, im Überflutungsgebiet der Elbe ein Wohngebiet zu platzieren (DNN, 27.7.2013).
Nach der Sommerpause werden wir sehen, welche Wirkung dieser flächendeckende Protest in Dresden haben wird.

Wie geht es nun weiter ?

Als nächstes wird der Stadtrat befinden, wie mit dem von USD vorgelegten Vorentwurf zur „Hafencity“ weiterverfahren wird. Und ob im Überflutungsgebiet der Elbe überhaupt noch gebaut werden darf in Anbetracht der Tatsache, dass das „hundertjährige Hochwasser“ sich nach bereits 11 Jahren wiederholte statt nach 100.

Feststehen dürfte mittlerweile, dass die Entscheidung über Wohl und Wehe des Mega-Investoren-Projekts auch weiterhin mit Argusaugen vieler Dresdner und Dresdnerinnen verfolgt werden wird.

Wir halten Euch auf dem Laufenden.